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Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Meyer-Blanck, „Gibt es einen strukturellen Antisemitismus im Christentum?“ – Eine theologische Spurensuche

21. November um 19:00

Die Beispiele für aktuelle antisemitische Tendenzen liegen leider deutlich zutage:

Man denke nur an die Debatte um das „Judensau-Relief“ in Wittenberg, an die „Documenta 15“ in Kassel oder an die Boykottaufrufe gegenüber Israel. Diese Tendenzen haben viele politische und kulturelle Ursachen. Darüber hinaus stellt sich aber die Frage, ob etwa das Christentum als solches judenfeindlich ist. Der Vortrag diskutiert darum antijudaistische bzw. antisemitische Tendenzen im Christentum, z.B. in den Passionen J.S. Bachs, in der Theologie Martin Luthers und im Johannesevangelium. Sind hier Tiefenstrukturen wirksam, die den Antisemitismus fördern – oder ist das Christentum gar als solches („strukturell“) antijudaistisch?

Anmeldung:

Bis spätestens 14.11.2022 telefonisch unter 02208 76 73 85 oder per Mail an ch-bonn-1960@t-online.de, ggfs. unter Angabe der Vor- und Nachnamen Ihrer Gäste.

Die Annahme der Anmeldungen erfolgt nach chronologischer Reihenfolge. Sie werden nur benachrichtigt, falls Sie nicht teilnehmen können. Ohne Anmeldung ist leider keine Teilnahme möglich!

Teilnahme:

Die Teilnehmerzahl könnte limitiert sein und richtet sich nach der am Veranstaltungstag geltenden Coronaschutzverordnung.

Die Veranstaltung findet unter strikter Beachtung aktuell geltender Hygiene- und Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt.

Details

Datum:
21. November
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Trinkpavillon im Godesberger Kurpark, Bonn (Eingang zwischen Stadthalle und Kleinem Theater)